Katholische Pfarrei 

SANKT-BONIFATIUS WANZLEBEN

IMPULS  

zum Welttag der Kranken und Gedenktag Unserer Lieben Frau von Lourdes (11.02.)

 

Sei mir ein schützender Fels,
eine feste Burg, die mich rettet.
Denn du bist mein Fels und meine Burg;
um deines Namens willen wirst du mich führen und leiten. 
(Ps 31, 3-4)

Die Kirche ist kein elitärer Club. Will sie überhaupt die Kirche Jesu sein, dann muss sie offen sein für alle - auch und gerade für die Außenseite. Das ist ein zutiefst katholisches Prinzip, allumfassend. Es ist verräterisch, dass gerade die ersten Abspaltungen von der Kirche von elitären Zirkeln ausgingen: Die Sekte der Gnostiker berief sich auf eine besondere Erkenntnis, die nur wenigen Eingeweihten, sogenannten >Insidern<, bekannt war. Die Montanisten sahen sich in einem besonderen Geistbesitz und hielten sich einfach für die besseren, weil asketischeren Christen. Die Novatianer im 3. Jahrhundert behaupteten, die eigentliche Kirche bestehe nur in dem Fähnlein der Aufrechten, die bei den Christenverfolgungen nicht eingeknickt waren. Fast immer war es die Idee der Elite, die zur Spaltung führte. Noch im Mittelalter gab es eine Bewegung, die sich >die Reinen< nannte: die Katharer.

Am Sonntag, 11. Februar, ist der Gedenktag Unserer Lieben Frau von Lourdes und gleichzeitig der Welttag der Kranken. Im Evangelium hören wir eine der vielen Heilungsgeschichten, über die in den Büchern des Neuen Testamentes berichtet wird. Jesus nimmt sich der Unreinen an, der Aussätzigen. Ihnen macht er ein Heilsangebot.
Die >Seelsorge< Jesu hat als Zielgruppe eben nicht nur Ober - und Mittelschicht, sondern auch die gesellschaftlich Deklassierten.

Und die katholische Kirche heute????? Begreift sie sich noch als eine Kirche für die Aussätzigen? 
Der Aussatz hat in unseren Tagen viele Gesichter: Drogen, Alkohol, Prostitution, wiederverheiratet Geschiedene, Homosexualität, Arbeitslosigkeit etc.  Man muss genau hinschauen: Es macht nämlich einen Unterschied, ob die Kirche den Aussätzigen unserer Tage einfach nur Almosen zukommen lässt oder ob sie begreift, dass auch diese >Aussätzigen< Glieder am Leib Christi sind, dass sie eine wirkliche Zielgruppe für die Verkündigung des Evangeliums bilden. Das bedeutet, dass vor allen anderen Dingen immer wieder an die Menschenwürde des an Aussatz erkrankten Menschen erinnert werden muss.

Ja, und dann noch: Litt und leidet nicht auch die Kirche selbst, mitsamt ihren Amtsträgern, immer wieder an Aussatz??? An Machtmissbrauch und Menschenfurcht, an Heuchelei und Unglaubwürdigkeit, an Besitzgier und, und, und!  Die Katharer sahen diese Missstände und sehnten sich nach einer Kirche der Reinen, die sich nicht den Begierden dieser Welt anpassten.
Aber ist die Kirche nicht gerade immer auch eine Solidargemeinschaft von Heiligen und Sündern gewesen?

Die Reinheit Jesu reinigt die Sünder - anstatt mit dem Finger auf ihre Unreinheit zu zeigen. Im Evangelium kniet ein Kranker nieder und traut Gott alles zu - und dieses Vertrauen wird nicht enttäuscht. Jesus berührt den Unberührbaren, den Paria der Gesellschaft. Für den Mann ist es wohl die erste Berührung seit Jahren, der lang ersehnte Moment der Nähe und Liebe, das Gefühl, nicht mehr Abschaum, sondern Mensch zu sein. Jesus berührt unsere kranke Welt und legt den Finger in ihre Wunden. Er tritt in das Leben eines jeden, der heil werden will. Wir werden dadurch gesund, dass er sich verletzlich macht. Jesus verbietet dem Mann, von der Heilung zu erzählen, weil es ihm nicht um den Ruf eines Wunderheilers geht. Wichtig ist ihm allein der Glaube dessen, der gesund werden will.

In all den Heilungsberichten in den Evangelien sind es mal körperliche Gebrechen, von denen Jesus die Menschen befreit, mal sind es Leiden der Seele. Mal kommen die Kranken zu Jesus, mal wendet er sich ihnen zu. Mal berührt Jesus die Hilfesuchenden persönlich, mal reicht ein Wort von ihm aus, um zu heilen. Allen Heilungen gemein ist aber, dass Christus barmherzig handelt.

Heilige Maria, Mutter Gottes! 
Bitte für uns alle, alle, alle armen Sündern, jetzt und in der Stunde unseres Todes ! Amen

Pfarrer i.R. Herbert Kabath  

 

Hilfen für die Ukraine!

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem nachstehenden pdf.

 

Hilfe für die Ukraine
220304 Hilfe für die Ukraine.pdf (97.89KB)
Hilfe für die Ukraine
220304 Hilfe für die Ukraine.pdf (97.89KB)

 


 

Alte Handys spenden für Aktion Schutzengel von missio

Seit dem Aufstellen einer Sammelbox wurden 22 alte Handys und Smartphones für die Aktion Schutzengel innerhalb weniger Wochen gespendet. Ein Paket mit diesen gespendeten Handys wurde am 11.10.2021 an den von missio beauftragten Partner versandt. 

Alte Handys können weiterhin in der Sammelbox, die in der Kirche in Wanzleben steht, eingeworfen werden. 

Herzlichen Dank für Ihre Handyspende!

Weitere Info´s finden Sie unter dem Menüpunkt "Aktionen, Projekte".

 

allgemeine Messzeiten:

Dienstag:

08:30 Uhr Hl. Messe in Wanzleben

Sonntag:

08:15 Uhr Hl. Messe in Meyendorf

09:30 Uhr Hl. Messe in Wanzleben

10:45 Uhr Hl. Messe in Bahrendorf

 


D A N K E !!!

an alle Menschen in unserer Pfarrei,

für das Verständnis im Umgang und mit der Einhaltung der Hygienevorschriften während der Corona-Pandemie.

 


Pandemie Informationen:

Schreiben des Bischofs: Aufhebung der Empfehlungen zum Umgang mit den Corona-Schutzmaßnahmen
Schreiben des Bischofs_Aufhebung der Corona-Schutzmaßnahmen 27.01.2023.pdf (261.55KB)
Schreiben des Bischofs: Aufhebung der Empfehlungen zum Umgang mit den Corona-Schutzmaßnahmen
Schreiben des Bischofs_Aufhebung der Corona-Schutzmaßnahmen 27.01.2023.pdf (261.55KB)

 

 

Pfarrer Ulrich Kania,

Mitglieder des KV plus

 

 

Unsere Pfarrei "Sankt Bonifatius-Wanzleben" ist aus den Gemeinden St. Marien Bahrendorf, St. Andreas Meyendorf, St. Mauritius Langenweddingen und St. Bonifatius Wanzleben zusammengewachsen!

Pfarreigebiet Sankt Bonifatius Wanzleben

Pfarreigebiet Sankt Bonifatius Wanzleben

 


 


Bischof Gerhard Feige trug sich, beim Treffen mit dem Bürgermeister

Thomas Kluge (parteilos) im Rahmen der Visitation, ins "goldene Buch" der Stadt Wanzleben-Börde im Rathaus ein.

Auch der Bürgermeister Jörg Methner (SPD) des Sülzetals, welches zu 100 Prozent zu Pfarreigebiet gehört, ließ es sich nicht nehmen beim Visitationsbesuch des Bischofs im Wanzlebener Rathaus dabei zu sein.

 

Eintrag ins goldene Buch der Stadt Wanzleben-Börde

stehend von links die Kirchenvorstandsmitglider Martin Schindler, Klaus Konczalla, Eckhard Groß , Pfarrer Ulrich Kania, sitzend von links BM Jörg Methner, Bischof Gerhard Feige, BM Thomas Kluge

 


 



 PS.

Anregungen und Beiträge sind gern unter info@bonifatius-wanzleben.de willkommen!