Katholische Pfarrei 

SANKT-BONIFATIUS WANZLEBEN

  Impuls

 Das Wort "Krise" ist in aller Munde. Von "Krisenpermanenz" ist sogar die Rede, um den gegenwärtigen psychologischen Zustand unserer Gesellschaft zu beschreiben:
Energiekrise, Klimakrise, Corona-Krise, Missbrauchskrise oder der grausame Krieg mitten in Europa. Und dann kommt die Glaubenskrise noch hinzu, von der in den Medien allerdings wenig die Rede ist.

Menschen schauen zunehmend sorgenvoll in die Zukunft. Nicht wenige haben Existenzängste und fragen sich, wie es weitergehen soll. Was oder wer schenkt uns noch Hoffnung und Zuversicht?
In dieser Krisenzeit wird immer deutlicher, die Antwort kann nur lauten: JESUS CHRISTUS. Er hat selbst alles Leiden am Kreuz auf sich genommen, um uns von Sünde und Tod zu erlösen. Auf ihn zu schauen und sich ihm anzuvertrauen ist keine billige Vertröstung. Es ist die einzige Perspektive, die auch im Leiden Sinn abgewinnen kann. Gott wünscht einem jeden von uns die ewige Gemeinschaft mit ihm ein Leben in Fülle, so überwältigend schön, dass es alles übersteigt, was ein Auge je gesehen und ein Ohr je gehört hat.

Unsere Perspektive ist der Himmel und der Weg dahin ist Jesus Christus selbst. Die Heiligen rufen uns das ins Gedächtnis. Seit unserer Taufe sind wir in der Christus Nachfolge.
Julius August Kardinal Döpfner (1913 -1976, Bischof von Würzburg und Berlin sowie Erzbischof von München-Freising) sagte einst:

 

Das ist entscheidend für echte Christusnachfolge: Wir müssen aufs Ganze gehen.

Wir nennen uns Christen nach unserem Meister. Sind wir aber, jede bzw. jeder von uns, ein zweiter Christus? Machen wir mit der Christusnachfolge ernst? Oder gehören wir zu den lauen, müden, lahmen Christen, die immer wieder versuchen, zwei Herren zu dienen: Gott und der Welt? Gehen wir wirklich in unserem Glaubensleben aufs Ganze?  Das heißt nicht, wir sollen Fanatiker oder religiöse Radikalinskis werden. Wie wir es recht machen, können wir am Leben der Heiligen ablesen. Sie waren offen für den Ruf Gottes. Mühe, Kampf und Versagen blieb ihnen nicht erspart. Aber immer wieder sind sie in ihrer Christusnachfolge aufs Ganze gegangen, ihrer Zeit, ihrem Temperament, ihrer Veranlagung, ihren Lebensumständen nach. Es wäre dumm und lächerlich, wollten wir etwa das Leben der hl. Elisabeth (19.11.) in allen Einzelheiten kopieren. Wir leben in einer anderen Zeit, haben andere Möglichkeiten, andere Anlagen. Aber eines können wir nachahmen: die Unbedingtheit, mit der die Heilige den Weg der Christusnachfolge gegangen ist. Alle Heiligen mögen uns dabei Fürbitter und Helfer sein.


 

Thomas von Aquin (1225-1274), der große Theologe des Mittelalters, sagte: 

Christus ist das LEBEN. Darum ist in seinem Reich kein Platz für den Tod!

Viele Menschen halten die Kirche für ein Beerdigungsinstitut. Zeitlebens kümmern sie sich herzlich wenig um diesen "Verein", wie sie geringschätzig sagen. Aber wenn es ans Sterben geht, möchten sie doch mit kirchlicher Umrahmung zu Grabe getragen werden, wie man so sagt. Freilich auch hier geht es ihnen in erster Linie noch um die Aufmachung und Dekoration. Oberflächlich und gottlos, wie sie im Letzten sind, ist für sie der Tod die Endstation all der Nichtigkeiten, die ihr Leben ausgefüllt haben. Für uns Christen ist der Tod das Tor zum größeren Leben. Davon müßte man dann aber etwas in unserer Grundeinstellung zum Tod spüren. Unvereinbar mit dem Glauben an das größere Leben ist die Angst, mit der die meisten Christen dem Tod entgegensehen. Zweitrangig ist, ob das die Angst vor dem Atomtod oder dem Terror der Gottlosigkeit ist. Spüren wir, dass der Glaube Arznei gegen die Weltangst ist?

ALLERHEILIGEN: Im Lichterglanz der Scharen!  Gott, sei gelobt und gepriesen in Ewigkeit!

ALLERSEELEN: Du König, dem alles lebt!  Sei gelobt und gepriesen in Ewigkeit!


Pfarrer i.R. Herbert Kabath

 

Hilfen für die Ukraine!

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem nachstehenden pdf.

 

Hilfe für die Ukraine
220304 Hilfe für die Ukraine.pdf (97.89KB)
Hilfe für die Ukraine
220304 Hilfe für die Ukraine.pdf (97.89KB)


Alte Handys spenden für Aktion Schutzengel von missio

Seit dem Aufstellen einer Sammelbox wurden 22 alte Handys und Smartphones für die Aktion Schutzengel innerhalb weniger Wochen gespendet. Ein Paket mit diesen gespendeten Handys wurde am 11.10.2021 an den von missio beauftragten Partner versandt. 

Alte Handys können weiterhin in der Sammelbox, die in der Kirche in Wanzleben steht, eingeworfen werden. 

Herzlichen Dank für Ihre Handyspende!

Weitere Info´s finden Sie unter dem Menüpunkt "Aktionen, Projekte".


allgemeine Messzeiten:

Dienstag:

08:30 Uhr Hl. Messe in Wanzleben


Sonntag:

08:15 Uhr Hl. Messe in Meyendorf

09:30 Uhr Hl. Messe in Wanzleben

10:45 Uhr Hl. Messe in Bahrendorf



D A N K E !!!

an alle Menschen in unserer Pfarrei,

für das Verständnis im Umgang und mit der Einhaltung der Hygienevorschriften während der Corona-Pandemie.


Bitte die aktuellen Mitteilungen und Änderungen beachten!

Pandemie Informationen:

Empfehlungen des Generalvikars zum Umgang mit Corona 07.04.22.pdf
Empfehlungen des Generalvikars zum Umgang mit Corona 07.04.22.pdf (161.12KB)
Empfehlungen des Generalvikars zum Umgang mit Corona 07.04.22.pdf
Empfehlungen des Generalvikars zum Umgang mit Corona 07.04.22.pdf (161.12KB)


Im Namen unserer Pfarrei bitten wir um Euer Verständnis!

Pfarrer Ulrich Kania,

Mitglieder des KV plus

 




Unsere Pfarrei "Sankt Bonifatius-Wanzleben" ist aus den Gemeinden St. Marien Bahrendorf, St. Andreas Meyendorf, St. Mauritius Langenweddingen und St. Bonifatius Wanzleben zusammengewachsen!

Pfarreigebiet Sankt Bonifatius Wanzleben

Pfarreigebiet Sankt Bonifatius Wanzleben



Bischof Gerhard Feige trug sich, beim Treffen mit dem Bürgermeister

Thomas Kluge (parteilos) im Rahmen der Visitation, ins "goldene Buch" der Stadt Wanzleben-Börde im Rathaus ein.

Auch der Bürgermeister Jörg Methner (SPD) des Sülzetals, welches zu 100 Prozent zu Pfarreigebiet gehört, ließ es sich nicht nehmen beim Visitationsbesuch des Bischofs im Wanzlebener Rathaus dabei zu sein.

 

Eintrag ins goldene Buch der Stadt Wanzleben-Börde

stehend von links die Kirchenvorstandsmitglider Martin Schindler, Klaus Konczalla, Eckhard Groß , Pfarrer Ulrich Kania, sitzend von links BM Jörg Methner, Bischof Gerhard Feige, BM Thomas Kluge


 



 PS.

Anregungen und Beiträge sind gern unter info@bonifatius-wanzleben.de willkommen!